Die öffentliche und politische Aufmerksamkeit für die Dualisierung des Arbeitsmarktes ist in den letzten Jahren, nicht zuletzt durch eine große Kampagne der Gewerkschaften, die Mindestlöhne und einige Re-Regulierung des Arbeitsmarktes, gewachsen. Aus arbeitsmarktpolitische Sicht liegt die Herausforderung darin, der Abstand in der Regulierungsintensität zwischen Normalen Arbeitsverträgen und atypischen Arbeitsverträgen ohne den deutschen Arbeitsmarkt wieder zu starr zu machen, um den vollen Potential von flexiblen Arbeitsplätzen als Sprungbrett in unbefristete Verträge bzw. von Niedriglöhnen zu mittleren Löhnen Ausschöpfen. Dennoch ist ein wichtiges und ganz einfaches Kriterium für die Unterscheidung der Arbeitsmarktsegmente, zumindest auf den dualisierten Arbeitsmärkten Kontinentaleuropas, die Art des Arbeitsvertrags. In diesen Ländern besteht die entscheidende Trennung zwischen unbefristeten Vollzeitverträgen, die als «Standardbeschäftigung» bezeichnet werden, als Hauptteil des Arbeitsmarktes einerseits und allen anderen Arten von Verträgen wie befristeten Arbeitsverträgen, (marginalen) Teilzeitverträgen, Leiharbeit oder Selbständigkeit andererseits. Die Lohndimension ist ebenfalls relevant und verläuft möglicherweise parallel zu den Unterschieden in der Art des Vertrags. In der Regel sind einige Sektoren weniger in Tarifverhandlungen organisiert und daher anfälliger für Lohnflexibilität am unteren Ende, ganz im Gegensatz zu einem gut organisierten Kern. Die Bezahlung ist daher auch eine alternative Form der Flexibilität zur Vertragsart. Daher scheint es fair zu sagen, dass die dualen Arbeitsmärkte sowohl auf der Dualität von Standard- als auch auf atypischen Verträgen als auch auf Lohnunterschieden beruhen. Um das Ausmaß der Dualisierung zu beurteilen, können wir daher die Arbeitsbedingungen verschiedener Segmente des Arbeitsmarktes berücksichtigen, d. h. die Entfernung zwischen Kern und Marge einerseits und Übergangswahrscheinlichkeiten andererseits. Eichhorst, W., Marx, P., Tobsch, V.: Atypische Beschäftigung in deutschlandweiten Berufen: Die Rolle der Ersetzung und Arbeitsmarktflexibilität.

In: Eichhorst, W., Marx, P. (Eds.) Non-Standard Employment in a Comparative Perspective, S. 29–51. Edward Elgar, Cheltenham (2015) Freelancing ist an der Tagesordnung und bedeutet, dass Sie Ihre professionellen Dienstleistungen für eine Reihe von Unternehmen anbieten können. Freiberufliche Arbeit ist weniger sicher, aber flexibler. Freelancing beinhaltet die Verantwortung für Ihre eigenen Steuer- und Krankenversicherungsbeiträge. In Deutschland gibt es verschiedene Arten von Arbeitsverträgen. Unbefristete Arbeitsverträge sind bei weitem die häufigsten. Dank einer starken und stabilen Wirtschaft ist der deutsche Arbeitsmarkt für internationale Bewerber äußerst attraktiv. Neben einem vielfältigen Aufgabenspektrum gibt es eine breite Definition der Belegschaft, die Praktika und freiberufliche Möglichkeiten umfasst. Deutsche Arbeitnehmer genießen einige der fortschrittlichsten Arbeitsrechte der Welt.