Im Prinzip ist Nachtarbeit (zwischen 20.00 und 6.00 Uhr) in Belgien verboten. Das Gesetz sieht jedoch eine reihe Ausnahmen vor, die sich je nach Tätigkeitsbereich, bestimmten spezifischen Aufgaben und bestimmten spezifischen Arbeitnehmern (z. B. in Hotels, Restaurants, Krankenhäusern, aber auch für bestimmte Arbeitnehmer wie Verkäufer in Tankstellen) ausgibt. Dies gilt nur für Arbeitnehmer über 18 Jahren. Nachtarbeiter haben Anspruch auf einen Bonus, dessen Höhe und Modalitäten durch Tarifverhandlungen festgelegt werden. Die an Tarifverhandlungen beteiligten Arbeitgeberverbände auf nationaler und sektoraler Ebene verhandeln für das Land oder den Sektor. Folglich fallen alle Unternehmen des Landes oder der Branche unter den Tarifvertrag, unabhängig von der Zugehörigkeit zu einem Arbeitgeberverband oder keiner. Die abgeschlossenen nationalen Tarifverträge haben einen Rechtsrahmen festgelegt, in dem die Sozialpartner auf sektoraler Ebene frei verhandeln können. Ebenso definieren die sektoralen Tarifverträge den rechtlichen Rahmen für die Verhandlungen auf Unternehmensebene. Mit anderen Worten, Tarifverträge, die auf einer Ebene geschlossen werden, dürfen nicht von einer höheren Ebene aus mit den Tarifverträgen kollidieren.

In Fällen, in denen ein Arbeitgeber eine Gewerkschaft oder eine Gruppe von Gewerkschaften anerkennt, ist es üblich, Tarifverhandlungen zu führen, um Vereinbarungen auszuhandeln. Ein Tarifvertrag ist ein Tarifvertrag, der von einem Arbeitgeber oder im Namen einer repräsentativen Gewerkschaft geschlossen wird, die die Bezahlung und/oder andere Beschäftigungsbedingungen regelt. Die Vereinigten Staaten erkennen Tarifverträge an. [9] [10] [11] Gemäß Section 9 des Employment Equality Acts, 1998-2011, kann jede Bestimmung in einem Tarifvertrag oder einer anderen Anordnung, die aus einem der neun Gründe diskriminiert, für nichtig erklärt werden. Dazu gehört auch eine Vereinbarung, die zu einer diskriminierenden Lohndifferenz führt. Das britische Gesetz spiegelt den historischen kontradiktorischen Charakter der Arbeitsbeziehungen im Vereinigten Königreich wider. Außerdem gibt es hintergrundängste der Arbeitnehmer, dass die Gewerkschaft, wenn sie wegen Eines Verstoßes gegen einen Tarifvertrag klagen würde, in Konkurs gehen könnte, wodurch die Arbeitnehmer ohne Vertretung in Tarifverhandlungen bleiben könnten. Diese unglückliche Situation kann sich langsam ändern, auch durch EU-Einflüsse. Japanische und chinesische Firmen, die britische Fabriken (insbesondere in der Automobilindustrie) haben, versuchen, ihren Arbeitern die Unternehmensethik zu vermitteln. [Klarstellung erforderlich] Dieser Ansatz wurde von einheimischen britischen Unternehmen wie Tesco übernommen. Tarifverträge in Deutschland sind rechtsverbindlich, und das wird von der Bevölkerung akzeptiert, und es löst keine Beunruhigung aus. [2] [fehlgeschlagene Überprüfung] Während es im Vereinigten Königreich in den Arbeitsbeziehungen eine «sie und wir»-Haltung gab (und wahrscheinlich auch immer noch ist), ist die Situation im Nachkriegsdeutschland und in einigen anderen nordeuropäischen Ländern ganz anders.

In Deutschland herrscht ein viel größerer Geist der Zusammenarbeit zwischen den Sozialpartnern. Seit über 50 Jahren sind deutsche Arbeitnehmer per Gesetz in den Vorständen vertreten. [3] Gemeinsam gelten Management und Arbeitnehmer als «Sozialpartner». [4] In Belgien wird ein Mindestlohn (Gewaarborgd Gemiddeld Minimum Maand Inkomen-GGMMI / Revenu Minimum Mensuel Garanti-RMMG / Guaranteed Average Minimum Monthly Income) durch tarifvertraglichen Vertrag festgelegt, der im Conseil National du Travail (CNE-NAR) ausgehandelt wurde.